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GDAL/OGR - Geodaten automatisiert verarbeiten

Ursprünglich wurde der Blogbeitrag auf https://jakobmiksch.eu/de/post/gdal_ogr/ veröffentlicht.

Dieser Blogeintrag gibt eine Einführung in GDAL/OGR und erklärt anhand von Beispielen wie man die zahlreichen Kommandozeilenwerkzeuge nutzen kann.

GDAL/OGR ist eine Programm-Bibliothek die verschiedene Vektor- und Rasterformate lesen und schreiben kann. Sie ist Open Source und in hauptsächlich in C/C++ geschrieben. Allerdings kann man auch mit anderen Programmiersprachen wie Python oder R darauf zugreifen. Es gibt zahlreiche Programme für die Kommandozeile. Diese werden in diesem Blogpost genauer vorgestellt.

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FOSSGIS 2021 Rückblick

Dieses Jahr hat meggsimum wieder bei der alljährlichen FOSSGIS Konferenz teilgenommen. Leider hat diese aufgrund der Pandemie nicht im schweizerischen Rapperswil stattfinden können, sondern wurde komplett online abgehalten. Nichtsdestotrotz waren wir mit diversen Beiträgen vertreten. Diese sind unten aufgeführt und mit den entsprechenden Links zu den Folien und den Vortragsaufzeichnungen versehen. Der gewohnte fachliche Austausch wurde dieses Jahr auf die Netzwerkwelt verlagert. Dies war eine 2D-Welt in der man sich virtuell auf dem Campus Rapperswil bewegen und mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern per Videochat kommunizieren konnte. Dies hat erstaunlich gut geklappt, jedoch freuen wir uns im nächsten Jahr wieder in echt aufeinander zu treffen.

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meggsimum auf der (Online) FOSSGIS 2021

Vom 06.06. - 09.06.2021 findet die diesjährige FOSSGIS Konferenz leider nur online statt.

Die FOSSGIS-Konferenz ist die führende Konferenz für Freie und Open Source Geo-Software und OpenStreetMap.

Ziel der jährlich stattfindenden Konferenz ist die Verbreitung von Freier und Open Source Software für Geoinformationssysteme. Hier treffen sich Anwender und Entwickler zum gemeinsamen Austausch über Anwendungs- und Arbeitsmöglichkeiten sowie neuste Entwicklungen in diesem Bereich. Es geht um Webmapping, Geodateninfrastrukturen, Geodatenmanagement, GeoProcessing und Desktop-GIS und um freie Geodaten, wie OpenStreetMap.

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Neues Geoportal Brandenburg ist online

Am 01.03.2021 wurde das neue Geoportal des Landes Brandenburg live geschaltet. Das Geoportal Brandenburg ist der zentrale Anlaufpunkt der Geodateninfrastruktur Brandenburg (GDI BB). Hier können tausende Datensätze von mehr als 100 Anbietern gefunden und verwendet werden. Um dieser Bedeutung auch in Zukunft gerecht zu werden, wurde das Geoportal umfangreich modernisiert.

Der integrierte Kartenviewer basiert auf der neu entwickelten Kartenviewer-API, welche es erlaubt in individuell gestaltete webbasierte Kartenviewer rein konfigurativ zu generieren. Die Kartenviewer-API ist eine gemeinsame Entwicklung von meggsimum und terrestris für die LGB ( Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg) und basiert auf dem Open Source Projekt Masterportal. Somit können Webkarten-Viewer für verschiedenste Zwecke mit unterschiedlichsten Layouts und Funktionalitäten einfach erstellt und mit den Daten der GDI-BB aufgesetzt werden.

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Forschungsprojekt KLIPS gestartet

KLIPS wird mithilfe einer Informationsplattform Hitzeinseln lokalisieren sowie über KI-Algorithmen prognostizieren und simulieren. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernisierungsfonds („mFUND“) mit insgesamt rund 2,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Städte stehen vor vielerlei Herausforderungen. Einerseits verdichten sie sich durch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und dem seit Jahren anhaltenden Zuzug immer mehr. Andererseits werden durch dichte Bebauung klimatisch wichtige Frei- und Grünflächen versiegelt und machen die Stadt dadurch noch anfälliger für die Folgen des Klimawandels. Große Beton-, Glas- und Asphaltflächen speichern Wärme weit mehr als Parks und andere Grünflächen. Die Folge sind Hitzeinseln, deren Temperaturunterschied im Vergleich zu ihrer Umgebung bis zu 10 Kelvin betragen kann. Hitzeinseln können für besonders gefährdete Teile der Bevölkerung zu gesundheitlichen Problemen führen und durch aufgeplatzte Asphaltdecken und verzogene Gleise außerdem hohe Schäden und Kosten an der Infrastruktur verursachen.

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Zeitreise durch Rheinland-Pfalz

Im Rahmen unserer Mitwirkung im mFund Projekt SAUBER beschäftigen wir uns seit einiger Zeit mit zeitbezogenen Geodaten. In diesem Zuge haben wir unsere Open Source WebGIS Software Wegue erweitert, sodass zeitlich aufgelöste Geodaten ansprechend und interaktiv visualisiert werden können. Zu Demonstrationszwecken haben wir eine Applikation erstellt, welche die Topographischen Karten für Rheinland-Pfalz zwischen 1885 und 2020 darstellt:

Hierzu wurde ein entsprechender zeit-basierter Kartendienst (OGC WMS-Time) des LVermGeo Rheinland-Pfalz genutzt. Dieser ist im Zuge der OpenData Richtlinie öffentlich zugänglich und frei nutzbar (unter der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0).

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Neuigkeiten bei Wegue

Unser Open Source Webmapping-Template Wegue (WebGIS with OpenLayers and Vue.js**) **hat auch im letzten Jahr viele Neuerungen erfahren. Da Wegue bereits in einer Vielzahl von Projekten bei meggsimum und bei Partnern eingesetzt wird, konnten viele praktische Erfahrungswerte gesammelt werden. Ein Meilenstein war das Release der Version v0.10. Hier ein Überblick über die neuen Features:

  • Wegue ist seit Beginn als erweiterbare Software konzipiert. Die WebGIS-Anwendungen können einerseits rein konfigurativ individuell gestaltet werden, andererseits können komplexere Applikationen programmatisch mit Hilfe der Wegue Widgets zusammengebaut werden. In der neuen Version wurde die Trennung von Applikationscode und dem Wegue-Basiscode weiter vorangetrieben. Diese befinden sich nun in unterschiedlichen Ordnern, was es mit überschaubarem Aufwand möglich macht die neuesten Features aus der Hauptentwicklungslinie zu übernehmen. Außerdem kann nun sehr einfach eine Basisapplikation per Skript erstellt werden.
  • Um weiterhin sicherzustellen, dass Wegue trotz vieler weiterer neuen Features stabil bleibt wurde die Unit-Test-Engine erneuert und eine Vielzahl neuer automatischer Tests erstellt. Diese prüfen bei jeder Veränderung des Codes, ob alle bestehenden Features weiterhin wie erwartet funktionieren.
  • Ein Geocoding Widget ermöglicht es nun beliebige Orte zu finden. Diese werden mit Autocomplete vervollständigt. Momentan werden die Geocoder-Schnittstellen Photon, Nominatim und OpenCage unterstützt. Durch die modulare Architektur können aber problemlos weitere Geocoder hinzugefügt werden.
Geocoding mit Wegue

Geocoding mit Wegue

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meggsimum wünscht frohe Weihnachten

Zum Jahresende wünschen wir allen Kunden, Partnern, Freunden und Gönnern alles Gute für die zukünftigen Wege sowie ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021. Das gute und produktive Miteinander lässt uns zuversichtlich auf das neue Jahr blicken und wir freuen uns auf erfolgreiche gemeinsame Projekte.

Christian Mayer meggsimum - Büro für Geoinformatik

Credits Karte im Stern: Kartenerstellung u. -gestaltung © meggsimum | Routen berechnet mit OpenRouteService Hintergrundkarte von CARTO basierend auf OSM (© OpenStreetMap contributors)

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Klausurtagung / Codesprint 2020

Zum Jahresabschluss wurde bei meggsimum eine interne Klausurtagung durchgeführt. Dabei wurden die Projekte des vergangenen Jahres evaluiert und die kommenden Projekte und Aufgaben besprochen sowie die strategische Ausrichtung diskutiert und geplant. Außerdem wurde ein Fahrplan für die Weiterentwicklung des internen Technologie-Stacks erarbeitet und bei einem anschließenden Mini-Codesprint schon teilweise umgesetzt. Aufgrund der aktuellen Codiv-19 Lage fand die Klausurtagung bzw. der Codesprint remote per Videokonferenz statt.

Ergebnisse Codesprint

Es wurde eine REST-Schnittstelle entworfen, um die Formatparser aus dem GeoStyler-Projekt über das Web zu nutzen. GeoStyler, bei dem wir als Kernentwickler agieren, stellt neben einer hervorragenden Benutzeroberfläche (UI) zur Erstellung von Karten-Stilen auch sogenannte Parser für verschiedene kartografische Stil-Formate bereit. Mit diesen Parsern können Stil-Dokumente von einem Format in ein anderes Format übertragen werden. Mittels der von uns entworfenen Schnittstelle ist dies nun ohne UI über das Web möglich. Dies schafft die Basis, um zukünftig einen Web Service bereitzustellen, der verschiedene Karten-Stil-Formate (SLD, MapServer, OpenLayers, Mapbox) ineinander überführen kann.

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Neuer Mitarbeiter bei meggsimum

Seit dem 01. November 2020 hat meggsimum Unterstützung im Bereich Anwendungsentwicklung und Geodatenmanagement durch Jakob Miksch bekommen. Jakob Miksch ist Geoinformatiker (M.Sc.) und hat in seiner Laufbahn mit einer Vielzahl von räumlichen Fragestellungen wie Routenplanung, Analyse, Datenmanagement oder Webentwicklung gearbeitet. Neben der Programmierung ist er im OpenData Umfeld aktiv sowie Experte zum Thema OpenStreetmap. Seit einigen Jahren ist er im Open Source Umfeld engagiert, er unterstützt die Organisation von Konferenzen sowie Meetups und agiert dort auch als Vortragender.

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